Robert Koller

Bassbariton

Der Bassbariton Robert Koller, geboren in Basel, bestritt umfangreiche Solopartien mit Dirigenten unterschiedlichster Prägung, darunter Andrea Marcon, Heinz Holliger, Jordi Savall, Emilio Pomárico, Roland Böer und Christian Schumann. 2016 war er Solist in Saariahos «Sombre» bei den Schwetzinger SWR Festspielen Er sang die Basspartie in Händels «Siroe, Re di Persia» in der Musikhalle Hamburg und in San Francisco sowie an der Styriarte Graz. Es folgten Hauptrollen und Orchesterrezitals beim Cervantino Festival Mexico, Gaida Festival Vilnius, Davos Festival, in der Società del Quartetto Milano, beim Cantiere Internazionale Montepulciano, Acht Brücken Festival Köln, am Teatro Colon Buenos Aires und in der Philharmonie Kiev. Die Semperoper Dresden engagierte ihn 2012 für die Titelrolle in Hans Werner Henzes «El Cimarron», die er 2020 auch in Bremen sang. Beethovens 9. Sinfonie führt ihn in die Berliner Philharmonie, das Aichi Arts Center (Japan), Kulturcasino Bern sowie nach Toyota. Er sang Holligers «Dunkle Spiegel» am Goldberg-Variationen Festival in der Alten Oper Frankfurt und trat in Opern von Michael Roth und Georg Friedrich Haas beim Lucerne Festival auf. Er trat mit Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester Basel, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Kammerorchester Basel sowie mit der Jenaer Philharmonie auf. Jüngste Engagements führten ihn u.a. in den Wiener Musikverein, in das Arnold-Schönberg-Center in Wien und unter der Leitung von Heinz Holliger zum Collegium Novum Zürich. 2026 ist er als Solist an der Akademie der Schönen Künste München, in Donizettis «Requiem» mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne und mit Werken von Henze am Teatro Dell’ Opera di Roma zu hören.

Produktionen