Cécile Marti
Komposition
Cécile Marti ist sowohl Komponistin als auch bildende Künstlerin. Sie absolvierte ein Kompositionsstudium bei Dieter Ammann an der Hochschule Luzern und nahm privat zusätzlichen Unterricht bei Georg Friedrich Haas in Basel. 2017 promovierte sie an der Guildhall School of Music and Drama in London und absolvierte im Anschluss einen Postdoc bei George Benjamin am King’s College in London. Bereits mit ihrem ersten Orchesterwerk gewann sie den internationalen Kompositionswettbewerb im Rahmen der 9. Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik. Ihr Violinkonzert «AdoRatio» wurde 2010 von der Geigerin Bettina Boller und dem Collegium Novum Zürich am Lucerne Festival uraufgeführt. 2011 wurde ihr das Werkjahr der Stadt Zürich zugesprochen, 2018 erhielt sie die Carte Blanche der Fondation SUISA. Es folgten ein sechsmonatiger Atelieraufenthalt für Komposition in London sowie eine Residency beim Sinfonieorchester Biel/Solothurn. In jüngerer Zeit erhielt sie u.a. Aufträge vom Berner Symphonieorchester, dem Zürcher Kammerorchester, der Sinfonietta Basel, des Festivals ZeitRäume Basel sowie von Radio France. Ihre Werke werden auf allen Kontinenten aufgeführt, u.a. beim Lucerne Festival, reMusik Festival, Warschauer Herbst, Festival Ultraschall Berlin, Festival Rainy Days, Festival Transit sowie beim Festival Présences in Paris.