Aleksi Barrière

Regie, Text, Video

Aleksi Barrière ist ein französisch-finnischer Regisseur, Dramaturg und Autor und der künstlerische Leiter des französischen Kollektivs La Chambre aux échos, der international in Europa, den USA und Japan inszeniert. Seine Produktionen, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Clément Mao-Takacs, sind inspiriert von der neuen Betrachtung von Werken des 20. Jahrhunderts (z.B. die «Kriegskantaten» von Hanns Eisler im Jahr 2015, Vokalmusik von Berio und Cage im Jahr 2017) und von der Zusammenarbeit mit aktuellen Komponist:innen (z.B. Kaija Saariahos «La Passion de Simone» und «Only the Sound Remains» sowie Đuro Živkovićs «Bogoluchie»). Das gemeinsam mit dem Komponisten Juha T. Koskinen geschaffene Musiktheaterstück «Violences» (Finnische Nationaloper und Ballett, 2019) wurde von der Zeitschrift FMQ als eines der wichtigsten Ereignisse nicht nur des Musica Nova Festivals, sondern des gesamten Jahres bezeichnet. Barrière hat mehrere Libretti für Komponist:innen wie Kaija Saariaho, Juha T. Koskinen und Diana Syrse verfasst und entwickelt derzeit Libretti für Outi Tarkiainen und Tomás Bordalejo. Zu seinen jüngsten Produktionen gehören Musiktheaterwerke für die Finnische Nationaloper, das Ballett «Between» (2022), «Earthrise» (2024), eine neue Version von «The Soldier’s Tale» (Helsinki Music Centre, 2022) mit eigenem Originaltext und Neuinszenierungen von Klassikern bei der Espoo Organ Night und dem Aria Festival: Brittens «Curlew River» (2023), Händels «Messiah» (2024) und Davies‘ «Eight Songs for a Mad King» (2024).

Produktionen