Aleksander Gabryś

Kontrabass, Performance

Aleksander Gabryś ist Kontrabassist, Performer und Komponist. Er tritt als Solist mit Ensembles wie u.a. dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern, Collegium Novum Zürich, dem œnm.œsterreichisches Ensemble für neue Musik auf. Seit 2001 ist er festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel. Er spielte bereits in New York, Moskau, Buenos Aires, São Paulo, Kapstadt, Montevideo, Tiflis, Warschau, Nairobi, Göteborg, Paris, Berlin, Rom, Zagreb, Sarajevo, Novi Sad und Zürich sowie bei Festivals wie der Biennale di Venezia, MaerzMusik und Wien Modern. 2020 war er an der Stanford University tätig, wo er einen Meisterkurs für Komposition leitete und ein Solorezital am CCRMA spielte. Viele Komponist:innen, darunter Helmut Oehring, Ulrich Krieger, Douglas McCausland, Edward Bogusławski, Thomas Kessler, Ryszard Gabryś, Krzysztof Knittel, Junghae Lee, Michel Roth, Nicolas Tzortzis und Erik Ulman haben ihm Werke für Kontrabass gewidmet. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Werke für Kontrabass, Kammermusik und Computermusik, oft mit einer Tendenz zu paratheatralischen Formen. Seine Soloauftritte, geprägt von expressiver Dichte, sind in der Tradition des Ein-Mann-Theaters verankert. 2024 brachte er als Autor den Film «Sonata ♭» heraus, der auf der «Beelzebub-Sonate» von S.I. Witkiewicz basiert. 2025 wurde sein Kontrabasskonzert «Rio, mein Rio» mit dem Ensemble Phoenix Basel uraufgeführt.

Produktionen