becoming resonance
(ᯟ︿ᯏ☆)
Miriam Rieck & Nicolas Berge
24.04.2026
25.04.2026
26.04.2026
Zwischen Musiktheater und VR Game, Installation und Performance, new materialism und Karaoke bewegen sich Choreografin Miriam Rieck und Komponist Nicolas Berge mit ihrer Arbeit becoming resonance (ᯟ︿ᯏ☆). Auf der Suche nach der verlorenen Stimme des Maschinentiers werden die Besucher*innen mit Hilfe ihrer eigenen Stimme zur Spieler*in. So wird die Stimme zum Controller, transformiert sich und erfährt eine eigene ästhetische Metamorphose, um sich spielerisch mit der VR-Welt zu verbinden.
Die stimmfokussierte und musikalisch geprägte Performance verhandelt Kernthemen des new materialism wie Relationalität, Transformativität und das nomadische Subjekt, inspiriert vom Bild der vibrant matter. Vibration wird zum Kommunikationstool und lässt Verbindungen und Beziehungen anders erfahren. Die Stimme der Spieler*in wird zum zentralen Mittel und durchläuft eine ständige Veränderung – abhängig von der eigenen Beziehung zur Umgebung.
Dabei scheint sich alles gegenseitig in Vibrationen zu versetzen und so ein relationales Netzwerk zwischen Spieler*in und den die virtual reality bewohnenden callern zu erschaffen, das unser menschliches Verständnis von Materie und Welt ein Stück weit hin zu einem postanthropozentrischen Blickwinkel verschiebt.
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Miriam Rieck
Künstlerische Leitung, Konzept, Umsetzung, Entwicklung
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Nicolas Berge
Künstlerische Leitung, Konzept, Umsetzung, Entwicklung, Max/MSP Programmierung
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Kevin Clever
Unreal Engine Programmierung
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Tim Pauli
Zusätzliche Programmierung und Prototyping